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Altes Museum
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1810 wurde Wilhelm von Humboldt von König Friedrich Wilhelm III. beauftragt, „in Berlin eine öffentliche gut gewählte Kunstsammlung anzulegen". 1830 wurde das nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel errichtete Königliche Museum am Lustgarten eröffnet und fügte dem offenen Rechteck aus Politik (Schloss), Militär (Zeughaus) und Kirche (Dom) als viertes Element die Kunst hinzu.
Die zentrale Rotunde verweist zurück auf das Pantheon im antiken Rom und bildet mit der Säulenfassade eines der reifsten Werke des Klassizismus, das bis weit hinein ins 20. Jahrhundert stilbildend wirkt. Zunächst waren Antikensammlung, Gemäldegalerie und Münzkabinett in diesem ersten Museumsbau Berlins vereinigt, der künftig ganz der klassischen Antike zur Verfügung stehen wird.
Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs brannte das Museum fast völlig aus. Nach seiner Restaurierung diente es ab 1966 als Museum der Gegenwartskunst der DDR und wurde für Sonderausstellungen genutzt.
