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Pergamonmuseum
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Die Schaffung eines geschlossenen Rundgangs sowie die Anbindung an die Archäologische Promenade und das Neue Eingangsgebäude waren im Jahr 2000 die Aufgaben eines Architektenwettbewerbs, als dessen Preisträger der 2007 verstorbene O.M. Ungers (Köln) hervorging.
Im Februar 2006 wurde dann nach Plänen von O.M. Ungers die zukünftige Gestalt des Pergamonmuseums festgelegt. Danach soll mit einem ergänzenden vierten Flügel ein Hauptrundgang geschaffen werden, der die monumentale Architektur des Ägyptischen und des Vorderasiatischen Museums, der Antikensammlung und des Museums für Islamische Kunst zu einem Gesamtbild vereinigt. Zudem wird das Museum in den Gesamtorganismus der Museumsinsel integriert, wodurch der Inselcharakter in einer neuen Qualität erlebbar sein wird:
In Zukunft wird es möglich sein, auch außerhalb der Museumsöffnungszeiten, vom Kolonnadenhof der Alten Nationalgalerie und des Neuen Museums über geöffnete Durchgänge zum Ehrenhof des Pergamonmuseums und von dort zu den Höfen des Bode-Museums zu gelangen, ohne wie bisher Straßenraum jenseits der Insel betreten zu müssen. Der Ehrenhof entwickelt so eine neue Qualität als Forum mit Verteilerfunktion.
Vorgesehen ist auch der Übergang vom neuen zentralen Eingangsgebäude (James Simon-Galerie) direkt zum Hauptrundgang im Pergamonmuseum. Über die Archäologische Promenade wird das Museum auch mit den beiden Nachbarhäusern Neues Museum und Bode-Museum künftig verbunden sein.
