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Mschatta-Fassade
Das Zeitalter der Antike ist vorüber, als im Jahr 743/744 nicht weit von der heutigen Hauptstadt Jordaniens das Wüstenschloss von Mschatta errichtet wird. Seine überreich geschmückte Fassade von 35m Länge gelangt als Geschenk des Sultans Abdulhamid II. an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin. In ihren figürlichen Motiven schlägt sie eine Brücke zwischen der Spätantike und dem frühen Islam und ist in dieser Dialogfunktion ein programmatischer Abschluss und Höhepunkt des Hauptrundgangs. Derzeit im Obergeschoss des Südflügels des Pergamonmuseums aufgebaut, wird die Mschatta-Fassade künftig im Nordflügel, der das Museum für Islamische Kunst beherbergen wird, auf einer Ebene mit den antiken Großarchitekturen stehen.
