Die Gebäude auf der Museums-Insel

Museumsinsel von Süden betrachtet
© SPK / ART+COM, 2015

Die Museums-Insel ist eine Sehens-Würdigkeit
im Zentrum von Berlin.
Sie gehört zur Berliner Museums-Landschaft.
Die Insel wird von einem Fluss umschlossen.
Der Fluss fließt mitten durch Berlin.
Er heißt: Spree.
Die Museums-Insel teilt den Fluss in 2 Teile.
Auf der einen Seite heißt der Fluss Spree.
Auf der anderen Seite der Insel heißt der Fluss Kupfer-Graben.

Auf der Museums-Insel stehen 5 Museen.
Die Museen entstanden in den Jahren von 1823 bis 1930.
In dieser langen Zeit hat sich die Architektur verändert.
Architektur ist die Art,
wie ein Gebäude gebaut wird.

Deswegen stehen auf der Museums-Insel
ganz verschiedene Bau-Werke nah zusammen.
Jedes der 5 Gebäude ist etwas Besonderes.
Jedes ist einzigartig gebaut.
Sie ergeben ein harmonisches Gesamt-Bild.

Im Master-Plan steht,
dass noch weitere Gebäude auf der
Museums-Insel gebaut werden sollen.
Der Master-Plan Museums-Insel ist ein großes Projekt.
Er geht über viele Jahre.
1999 wurde der Master-Plan Museums-Insel
von der Stiftung Preußischer Kultur-Besitz beschlossen.
Der Master-Plan Museums-Insel soll 2025 fertig werden.
Bis dahin wird Schritt für Schritt daran gearbeitet.

Die neuen Gebäude sollen modern aussehen,
aber trotzdem auch zu den historischen Gebäuden passen.
Historisch bedeutet:
Die Gebäude sind schon sehr alt.
Die neuen Gebäude dürfen das harmonische Gesamt-Bild
nicht stören.

Die Bauwerke auf der Museums-Insel sollen noch mehr
zu einem Museums-Komplex werden.
Das bedeutet:
Die Gebäude sollen zu einer Einheit werden.
Die Besucher sollen ganz leicht von einem Gebäude
zum nächsten Gebäude gelangen.
Auch die Wege und die Höfe zwischen den Bauwerken
sollen zum Museums-Komplex gehören.
Mit den Frei-Flächen zusammen soll aus allem
ein schönes Gesamt-Bild entstehen.

Ein neues Gebäude wird gebaut:
Die James-Simon-Galerie.
Dieses Gebäude wird der Haupt-Zugang zur Museums-Insel.

4 Gebäude sollen miteinander verbunden sein.
Dafür wird ein spezieller Weg gebaut.
Der Weg heißt: Archäologische Promenade.
So spricht man das: Ar-Chä-O-Logisch.
Archäologie bedeutet:
Die Entwicklung von der Kultur der Menschen.
Eine Promenade ist ein Weg.
Wer diesen Weg entlang geht,
kann viel über die Geschichte der Menschheit erfahren.

Das Alte Museum

Altes Museum
© SPK / ART+COM, 2012

Das Alte Museum ist das erste Museums-Gebäude
auf der Museums-Insel.
Es wurde in den Jahren von 1823 bis 1830 gebaut.
Im Master-Plan steht:
Das Gebäude soll von Grund auf saniert werden.
Sanieren bedeutet:
An dem Gebäude sollen Reparaturen gemacht werden.
Oder etwas wird wieder neu aufgebaut.
Und das Gebäude soll moderner ausgestattet werden.

Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind,
soll auch das Erd-Geschoss vom Alten Museum genutzt werden.
Im Alten Museum gibt es 2 Innen-Höfe.
Sie werden ein Glas-Dach bekommen.
Die Archäologische Promenade wird das Alte Museum mit den anderen Häusern verbinden.
Im Alten Museum befindet sich die Antiken-Sammlung.

Das Neue Museum

Neues Museum
© SPK / ART+COM, 2012

In den Jahren von 1843 bis 1859
wurde das Neue Museum gebaut.
Es ist das zweite Museum auf der Museums-Insel.
Im 2. Welt-Krieg wurde es stark beschädigt.
60 Jahre lang waren große Teile des Hauses eine Ruine.
Eine Ruine ist ein zerfallenes Bauwerk.
Das Neue Museum wurde neu aufgebaut
und 2009 wieder eröffnet.
Es sieht wieder so aus wie früher.
Aber man kann erkennen:
Das ist noch alt.
Und das ist neu aufgebaut.

Im Neuen Museum befinden sich:

  • Das Ägyptische Museum
  • Die Papyrus-Sammlung
  • Das Museum für Vor-Geschichte und Früh-Geschichte
  • Teile der Antiken-Sammlung

Die Alte National-Galerie

Alte Nationalgalerie
© SPK / ART+COM, 2012

Im Jahr 1876 wurde die Alte National-Galerie
zum ersten Mal eröffnet.
Das Gebäude wurde saniert und 2001 wieder eröffnet.
Das war der Beginn der Sanierung
von der gesamten Museums-Insel.
Vor der Alten National-Galerie gibt es einen Garten.
In dem Garten stehen einige Skulpturen.
Es gibt auch einen Brunnen.
In der Alten National-Galerie befinden sich
Sammlungen mit Skulpturen und Gemälden
aus dem 19. Jahrhundert.
Skulpturen sind zum Beispiel Figuren aus Stein oder Metall.
Ein Gemälde ist ein gemaltes Bild.
Es ist zum Beispiel auf eine Lein-Wand gemalt.
Mit einem Pinsel und Farbe.

Das Bode-Museum

Bode-Museum
© SPK / ART+COM, 2015

In den Jahren von 1898 bis 1904 wurde
das Bode-Museum gebaut.
Damals hieß es noch: Kaiser-Friedrich-Museum.
Heute heißt es Bode-Museum.
Wilhelm von Bode war ein wichtiger Mann
für die Kunst und die Museen.
Deswegen wurde das Bode-Museum so genannt.

2000 haben die Bau-Arbeiten begonnen.
2006 wurde das Museum wieder eröffnet.
Das Gebäude befindet sich an der
nördlichen Spitze der Museums-Insel
zwischen Spree und Kupfergraben.
Das Bode-Museum hat auch einen Zugang
zur Archäologischen Promenade.

Im Bode-Museum befinden sich:

  • Die Skulpturen-Sammlung
  • Das Museum für Byzantinische Kunst
  • Das Münz-Kabinett

Auch einige Gemälde von den Alten Meistern
werden im Bode-Museum ausgestellt.
Die Alten Meister sind Künstler aus der Zeit
vom 14. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert.

Das Pergamon-Museum

Pergamonmuseum
© SPK / ART+COM, 2015

Das Pergamon-Museum wurde 1930
als letztes von den 5 Museen eröffnet.
Es ist ein sehr wichtiger Teil der Museums-Insel.
Jedes Jahr kommen 1 Million Besucher.
Das Gebäude muss noch saniert werden.
Ein neuer Gebäude-Teil soll an das Museum gebaut werden.
Dadurch können die Besucher dann
den Rund-Gang durch Antike Architektur erleben.

Im Pergamon-Museum gibt es einen Innen-Hof.
Der Hof heißt: Ehren-Hof.
Den Ehren-Hof soll man nach der Sanierung auch betreten können, wenn die Museums-Insel nicht geöffnet hat.
Der Eingang zum Pergamon-Museum wird auch neu gebaut.
Aus dem Pergamon-Museum sollen die Besucher auch die Archäologische Promenade erreichen können.
Das Pergamon-Museum kann man auch
von der James-Simon-Galerie erreichen.

Die James-Simon-Galerie

James-Simon-Galerie
© SPK / ART+COM, 2015

Die James-Simon-Galerie wird das neue
Eingangs-Gebäude von der Museums-Insel.
Es wird neu gebaut.
James Simon war ein wichtiger Mann.
Er hat die Kunst und die Wissenschaft gefördert.
Deswegen wird das neue Eingangs-Gebäude nach ihm benannt.

Das soll es in der James-Simon-Galerie geben:

  • Einen Empfangs-Bereich
  • Kassen für die Eintritts-Karten
  • Ein Informations-Zentrum
  • Garderoben
  • Einen Museums-Laden
  • Ein Café

Das neue Gebäude soll modern aussehen.
Aber trotzdem zu den anderen historischen Bauwerken passen.
Von der James-Simon-Galerie werden die Besucher
zum Rund-Gang Antike Architekturen gelangen können.
Und zur Archäologischen Promenade.
So kommen die Besucher in alle Museen auf der Museums-Insel.

Das Archäologische Zentrum

Archäologisches Zentrum
© SPK / ART+COM, 2012

In den Museen soll es mehr Platz für Ausstellungen geben.
Deswegen wurde 2012 das Archäologische Zentrum eröffnet.
Manche Büros aus den Museums-Gebäuden
sind in das neue Archäologische Zentrum umgezogen.
Zum Beispiel die Verwaltung.
Oder das Lager und die Werkstatt von den Museen.
Im Archäologischen Zentrum befindet sich auch eine archäologische Spezial-Bücherei.
Und das Zentral-Archiv der Staatlichen Museen von Berlin.
In einem Zentral-Archiv werden viele Informationen
und Gegenstände für viele Jahre aufbewahrt.

Das Archäologische Zentrum ist nicht
auf der Museums-Insel.
Es ist auf der anderen Seite des Kupfer-Grabens
auf dem Gelände der Museums-Höfe.

Die Museums-Höfe

Museumshöfe
© SPK / ART+COM, 2015

Gegenüber vom Bode-Museum auf der anderen Seite
des Kupfer-Grabens gibt es ein freies Gelände.
Auf dem Gelände war einmal die Friedrich-Engels-Kaserne.
Jetzt kann es die Stiftung Preußischer Kultur-Besitz benutzen.
Die Museums-Insel soll auf dem Gelände erweitert werden.
Es gibt dort schon das Archäologische Zentrum.
Der Rest der Museums-Höfe ist noch frei.
Es können dort noch Gebäude entstehen.
Dafür gibt es noch keine genauen Pläne.